Darm-Ozon-Therapie

Wirkungen des Sauerstoffs im menschlichen Körper

Hilft der Leber wesentlich bei der Entgiftung.
Baut verstärkt Fette (Cholesterin und Triglyceride) ab, die bekanntlich ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Gefäßerkrankunge wie Herzinfarkt und Schlaganfall sind.
Verbessert wesentlich den Zellstoffwechsel der gesamten Energiegewinnung des Körpers
Senkt deutlich den Harnsäurespiegel (Gichterzeuger und Schädigungsfaktor für die Gefäße).
Reduziert die Verklumpung der roten Blutkörperchen und fördert damit den Blutfluss (bessert und verhindert Durchblutungsstörungen im ganzen Körper).
Stärkt das Abwehrsystem durch Aktivierung der immunkompetenten Zellen.
Verstärkt die Gewebsdurchblutung und wirkt dadurch gegen eine Übersäuerung des Körpers.
Tötet viele Arten von Bakterien, Viren und Pilzen ab und verhindert deren Neubildung.

Rektale Begasung mit Ozon
Dem Patienten wird mittels Einwegkatheter, der ca. 10 cm tief in den Darmausgang eingeführt wird, 50 ml bis 150 ml Ozon-Sauerstoff-Gemisch innerhalb von 1 bis 3 Minuten eingeblasen. Durch die desinfizierende und entzündungshemmende Eigenschaft des Ozon wird diese Behandlungsform bei entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa und Colitis mucosa sowie Analfissuren und Fisteln) zur Behandlung und auch begleitend zur Darmreinigung eingesetzt. Da aber auch die den Darm umspannenden Blutgefäße direkt zur Leber fließen (Pfortader), eignet sich diese Variante auch zur Behandlung von Lebererkrankungen. Diese schnelle und einfache Verarbeitung des energiereichen Ozon-Sauerstoff-Gemisches hat sich auch bei Sportlern zur Leistungssteigerung ohne unerwünschte Nebeneffekte verbreitet.

Gibt es Medikamente die sich nicht mit der Ozontherapie vertragen?
Vor einer Ozontherapie ist es selbstverständlich, neben der Untersuchung eine Anamnese (Patientenbefragung) durchzuführen und dabei alle Präparate zu notieren, die bereits vom Patienten eingenommen werden. Die Einnahme von Medikamenten die die Blutgerinnung aufheben (z.B. Marcumar) verbietet z.B. die Injektion in die Muskulatur. Eine Venenpunktion wie z.B. bei der so genannten Blutwäsche kann jedoch durchgeführt werden. Ob es sinnvoll ist, oder ob eine Ozontherapie nicht mehr in der Lage ist in diesem Fall zu helfen entscheidet der Therapeut. Bisher ist nur bei einer relativ jungen Gruppe, den sogenannten „ACE-Hemmern“, zur Blutdrucksenkung eine unerwünschte Wechselwirkung mit der Ozontherapie beobachtet worden. Bei der Einnahme eines solchen Präparates, mit dem Wirkstoff der „1. Generation“, sollte vor Beginn einer Ozontherapie ein anderes Blutdruckpräparat eingesetzt werden. Inzwischen ist eine Vielzahl von gleich stark wirksamen, aber mit weniger Nebenwirkungen behafteten Präparaten auf dem Markt, so dass eine Umstellung problemlos möglich ist.

Wann sollte keine Ozontherapie durchgeführt werden?
Bei folgenen Erkrankungen sollte eine Ozontherapie nicht durchgeführt werden:
Erkrankungen des Herzens, die generell eine Infusionsbehandlung verbieten:
a) WPW-Syndrom (Eine seltene Störung der Reizübertragung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern mit der Neigung zu gefährlichen Herzrythmusstörungen
b) Zustand nach einer erheblichen Lungenembolie (mit dementsprechender Veränderung am rechten Herz-Vorhof)
c) Bifaszikulärer Block (eine erhebliche Störung des Reizleitungssystem des Herzens)
Favismus (eine seltene, in südlichen Mittelmeer-Ländern vorkommende, angeborene Erberkrankung), erhebliche Überfunktion der Schilddrüse, Bluter (angeborene Störungen des Blut-Gerinnungsystems)