Kinderwunsch Therapie

Natürliche Hilfe bei verminderter Fruchtbarkeit

Rund 15 Prozent aller Paare in Europa sind ungewollt kinderlos. Für viele Betroffene scheint daher eine künstliche Befruchtung naheliegend. Die Suche nach den eigentlichen Ursachen, wie beispielsweise gut nachweisbaren Stoffwechselstörungen oder Umwelteinflüssen, rückt dabei oft in den Hintergrund. Die derzeitige wissenschaftliche Datenlage zeigt jedoch, dass es wesentlich verträglichere, einfachere und günstigere Alternativen zu einer künstlichen Befruchtung gibt, um das Problem zu behandeln.

 

Inhalt dieser Seite

• Ursachen einer verminderten Fruchtbarkeit
• Alternative Methoden bei einem Kinderwunsch
• Was Sie selbst tun können – Unsere Empfehlungen

 

Ursachen einer verminderten Fruchtbarkeit

Sollten Sie Probleme haben schwanger zu werden, ist es ratsam, zunächst ihr biochemisches Stoffwechselprofil untersuchen zu lassen. So können Rückschlusse auf mögliche toxische Belastung und Störung des Mikronährstoffhaushalts (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Co.) geschlossen werden. Vor einer künstlichen Befruchtung sollte man daher zunächst versuchen, die Ursachen der verringerten Fruchtbarkeit mit Hilfe von natürlichen Nahrungsergänzungen zu lösen.

 

Weitere Ursachen, die zu verminderter Fruchtbarkeit bei Frauen führen können:

• Längerfristiger Kontakt mit Schwermetallen (z.B. Cadmium, Blei oder Quecksilber)
• Übergewicht (starkes Übergewicht kann die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft um bis zu 40 Prozent senken)
• Untergewicht
• Übermäßiger Stress
• Überfunktion der Schilddrüse
• Hormonelle Störungen
• Amalgam (enthalten in Zahnfüllungen)
• Bestimmte Medikamente und Erkrankungen
• Mangel an Zink und Mangan (wichtig für die Bildung von körpereigenen Hormonen)
• Mangel an Vitamin B6, B12, Folsäure, D3 und E

 

Alternative Methoden bei einem Kinderwunsch

Um die Chance einer Schwangerschaft zu erhöhen, gibt es alternative und natürliche Möglichkeiten, die – anders als eine künstliche Befruchtung – an den Ursachen der verminderten Fruchtbarkeit ansetzen. Dazu gehört u.a. die Mikronährstofftherapie, die Ihren Stoffwechsel unterstützt und ihn mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Co versorgt. Da ein Mangel an bestimmten Mikronährstoffen einen erheblichen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben kann, sollten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen achten.

 

Folgende Mikronährstoffe sind dabei von besonderer Bedeutung:

Studien haben gezeigt, dass Coenzym Q10 und L-Carnitin nachweislich die Reifung weiblicher Eizellen verbessern, was wiederum zu einer höheren Fruchtbarkeit führt. Ebenso verbessern Omega-3-Fettsäuren die Fähigkeit des Körpers, diejenigen Hormone zu bilden, die für die weibliche Fruchtbarkeit essentiell sind.

 

Sollten Sie die Pille eigenommen haben, können Sie von einer zusätzlichen Einnahme an Vitamin C, Vitamin B12 und Folsäure profitieren, da das Verhütungsmittel genau diese Mikronährstoffe in großen Mengen verbraucht. Weitere Studien konnten nachweisen, dass Frauen, die natürliche Mikronährstoffergänzungen einnehmen, die Wahrscheinlichkeit erhöhen, schwanger zu werden, im Gegensatz zu Frauen, die nur Einzelpräparate zu sich nehmen. Entscheidend ist hier das Zusammenspiel der Inhaltsstoffe, denn Mikronährstoffe können ihre volle Wirkung vor allem dann entfalten, wenn sie – wie in der Natur – in Verbindung mit anderen vorkommen.

 

Was Sie selbst tun können – Unsere Empfehlungen

• Leichter Ausdauersport reduziert Stress und stärkt das Immunsystem. Empfohlen werden 30 Minuten mindestens zwei Mal wöchentlich.
• Achten Sie auf eine überwiegend basische Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Ebenso sollten hochwertige pflanzliche Öle sowie frische Kräuter auf Ihrem Speiseplan stehen.
• Achten Sie auf einen gemäßigten Fleisch- und Kohlenhydratkonsum. Ein Übermaß an diesen Lebensmitteln fördert die Entzündungsbildung und wirkt sich gleichzeitig auch negativ auf den Hormonhaushalt aus.
• Aktuelle Studien haben gezeigt, dass vielfältig zusammengesetzte Nahrungsergänzungen wirksamer sind als hochdosierte Einzelpräparate. Durch die Kombination der Mikronährstoffe verbessert sich ihre Wirkung um ein Vielfaches.